Preis für beste Promotionsbetreuung 2018

v.l.n.r.: Dr. S. Küster (GRADE), Prof. Dr. F. Buddensiek, Prof. Dr. Dorothea Schulte, Prof. Maresi Nerad (Laudatorin), Prof. Dr. V. Mosbrugger (Direktor GRADE), Andreas Kärcher (Vorsitzender der Vereinigung der Akademikerverbände Frankfurt)

Am Donnerstag, den 15. November 2018, wurde bereits zum dritten Mal der Preis für die beste Promotionsbetreuung durch die Goethe Research Academy for Early Career Researchers (GRADE) vergeben. Geehrt wurden in diesem Jahr Professorin Dr. Britta Viebrock aus dem Fachbereich 10 (Institut für England- und Amerikastudien) und Dr. Björn Corzilius aus dem Fachbereich 14 (Institut für Biophysikalische Chemie & Institut für Physikalische und Theoretische Chemie).

Wie schon in den Vorjahren war die Resonanz der Promovierenden auf die Aufforderung der Goethe-Universität, ihre Betreuer und Betreuerinnen für diesen Preis vorzuschlagen, groß. Insgesamt nominierten die Promovierenden 30 Betreuer*innen aus 13 Fachbereichen der Goethe-Universität. Alle Nominierten wurden während der Veranstaltung auf dem Campus Westend vorgestellt und für ihre hervorragende Betreuungsarbeit durch Vizepräsident Prof. Dr. Rolf van Dick geehrt.

Die Auswahlkommission, bestehend aus den internationalen Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats von GRADE, hatte lange beraten und war sich schließlich einig, dass Prof. Viebrock und Dr. Corzilius noch ein Quäntchen herausragender in der Betreuungsleistung beurteilt wurden als ihre Mit-Nominierten. "Es war ein Kopf an Kopf Rennen" sagte Professorin Maresi Nerad, Ph.D., als es an die Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger*innen ging. Die Beiratsvorsitzende hob in ihrer Laudatio das besondere Betreuungsengagement sowie den Einsatz für Interdisziplinarität, Internationalisierung und Diversity-Aspekte der Preisträger*innen hervor, welche die Promovierenden in ihren Nominierungsschreiben angeführt hatten. Auch das Öffnen von Netzwerken, die enge Begleitung beim Ausloten möglicher Karrierepfade sowie die Erreichbarkeit und Dialogbereitschaft der Betreuenden und ein respektvoller Umgang miteinander wurden von den Nominierenden in besonderer Weise gewürdigt.

Entscheidende Kriterien der Auswahlkommission für die Preisvergabe sind wissenschaftliche Exzellenz, die intensive Auseinandersetzung mit den Forschungsprojekten der Promovierenden, eine transparente und verlässliche Kommunikationsweise, die unterstützende Begleitung bei Themen wie Forschungsfinanzierung und berufliche Zukunft sowie die Bereitschaft, jungen Forschenden über Publikationsmöglichkeiten und Konferenzbesuche den Weg in die Wissenschaftsgemeinschaft zu öffnen. All dies wird durch die Preisträgerin und den Preisträger 2018 in herausragender Weise im Betreuungsalltag umgesetzt.

Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und soll zur Förderung Promovierender eingesetzt werden. Aufgrund der Unterschiedlichkeit der Fächerkulturen, die einen Vergleich guter Betreuung etwa in den Natur- und Lebenswissenschaften einerseits und den Geistes- und Sozialwissenschaften andererseits erschweren, wurde der Preis, wie schon in 2016, geteilt.

Der Preis für die beste Promotionsbetreuung wurde gestiftet und überreicht von Andreas Kärcher, dem Vorsitzenden der Vereinigung der Akademikerverbände Frankfurt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem die durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanzierten PhD-Abschlussstipendien an zwei internationale Promovierende der GRADE verliehen: Grygoriy Pustovit (FB 01 - Rechtswissenschaft) und Michał Stękiel (FB 11 - Geowissenschaften/Geographie) freuen sich über die finanzielle Unterstützung während der Abschlussphase ihrer Promotion.